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Jetzt Investitions- und Energiekosten sparen

Investive Klimaschutzmaßnahmen

Fördermittel Nationale Klimaschutzinitiative: „Errichtung von Radabstellanlagen im Bruchweg und Pagenhelle“

Förderkennzeichen BMU: FKZ 03K03115

Im November 2016 wurden bei den Stadtwerken zwei neue Fahrradabstellanlagen erstellt.

Am Bruchweg entstand auf einer neu befestigten Fläche eine überdachte Anlage für 48 Fahrräder. Die Stellplätze sind nunmehr wettergeschützt und mit vom ADFC empfohlenen Fahrradständern ausgestattet (ADFC-Prüfnummer: Q 1101-04-2011). Die Ständer bieten nicht nur einen sicheren Halt für das Fahrrad sondern auch eine bequeme Anschlussmöglichkeit des Fahrradrahmens mit kurzem Schloss.

Am Freizeitbad Eau-Le wurden veraltete Vorderrad-Einstellbügel (sog. Felgenkiller) durch 61 hochwertige Fahrradständer ersetzt. Es handelt sich dabei um den gleichen Ständertyp wie am Bruchweg.

Grundlage für diese Maßnahmen ist das Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Mobilität Stadt Lemgo“, das die Stadtwerke 2015 haben erstellen lassen. Danach betragen die durch den Verkehr in Lemgo erzeugten Treibhausgasemissionen derzeit 49.400 t pro Jahr. Um diese Emissionen zu reduzieren, ist vor allem eine Verlagerung von Autoverkehr auf klimafreundlichere Verkehrsmittel erforderlich. So könnten nicht notwendigerweise mit dem Auto zurückzulegende Wege auch mit dem Bus, dem Fahrrad oder den eigenen Füßen durchgeführt werden. Das Klimaschutz-Teilkonzept zeigt nun, dass das Fahrrad hierzu den wichtigsten Beitrag liefern kann. So ist in Lemgo eine Steigerung des Radverkehrs um über 50 Prozent möglich. Dies ist aber nur erreichbar, wenn die Infrastruktur für das Fahrrad weiter optimiert wird. Hierzu zählen neben Ergänzungen des Radwegenetzes, Radschnellwegen, Ampelumstellungen und sog. Radlertreffpunkten vor allem auch die Schaffung zusätzlicher hochwertiger Fahrradabstellmöglichkeiten (s.a. Radverkehrskonzept Lemgo, 2016).

Zur Feststellung des Bedarfs an Fahrradabstellmöglichkeiten wurde 2014 von der Stadt Lemgo ein Konzept für Fahrradabstellanlagen im erweiterten Innenstadtbereich erarbeitet. Danach bestehen allein in diesem Bereich ein Bedarf von ca. 200 zusätzlichen Abstellmöglichkeiten und die Notwendigkeit einer qualitativen Aufwertung (z.B. Wetterschutz, Diebstahlschutz mittels Rahmensicherung) von 200-400 Abstellmöglichkeiten.

Mit den beiden von den Stadtwerken errichteten hochwertigen Abstellanlagen wird somit ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur für den Fahrradverkehr und damit auch zum Klimaschutz in Lemgo geleistet. Die Finanzierung der Anlagen wird maßgeblich unterstützt durch der Nationale Klimaschutzinitiative der Bundesregierung.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gewährte Zuwendung trägt den Titel „Errichtung von Radabstellanlagen im Bruchweg und Pagenhelle“, hat eine Laufzeit vom 01.07.2016 bis 30.06.2018 und trägt das Förderkennzeichen 03K03115.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative sind über den Projektträger Jülich unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen erhältlich.

Fördermittel Kommunale Klimaschutzinitiative: "Sanierung der Hallenbeleuchtung einer Lagerhalle mit Werkstatt der Stadtwerke Lemgo GmbH"

Förderkennzeichen BMU: FKZ 03KS6785

Mehr als 22.300 Kilowattstunden Strom sparen die Stadtwerke Lemgo jährlich durch den Austausch einer veralteten Beleuchtungsanlage in der Lager- und Fahrzeughalle ein – und dabei konnten sie die Investitionskosten um ca. 20 Prozent durch Fördergelder refinanzieren: Dieses Projekt machte die Förderberatung des e|u|z – Energie- und Umweltzentrums Lemgo möglich, die dafür Mittel der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums beantragte.

Auch Lemgoer Privathaushalte sowie Industrie- und Gewerbebetriebe können von unserer Förderberatung profitieren: Wir ermitteln für Sie die Einsparpotenziale, recherchieren geeignete Förderprogramme, stellen die Anträge und begleiten Ihr Projekt.

Somit wird unsere Förderberatung zu einem interessanten Wirtschaftsfaktor: Mithilfe der Fördermittel reduzieren sich die Investitionskosten in die energieeffizienten Anlagen – und dazu verringern sich auch noch dauerhaft die Energiekosten. Aber auch die Umwelt profitiert, weil sich der CO2-Ausstoß durch die energieeffizienten Anlagen nachhaltig senkt.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Ideen!

Fördermittel Kommunale Klimaschutzinitiative: "Sanierung und Nachrüstung einer Lüftungsanlage im alten Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Lemgo GmbH"

Förderkennzeichen BMU: FKZ 03KS7655

Bei raumlufttechnischen Anlagen lassen sich mit neuen Technologien erhebliche Energieeinsparungen erzielen: Die Stadtwerke Lemgo tauschen deshalb jetzt mit Fördermitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums die Herzstücke der bisherigen Anlage im historischen Gebäude ihrer Verwaltung aus: Durch die Installation eines neuen Hocheffizienzlüftungsgerätes und einer neuen Steuerungsanlage sparen die Stadtwerke jährlich rund 24.260 kWh Strom ein – und damit rund 14.300 Kilogramm CO2.

Die Anlage in dem Verwaltungsgebäude ist rund 30 Jahre alt. Durch die Sanierung und Nachrüstung der Lüftungsanlage können die Stadtwerke eine Energieeinsparung von 79 Prozent erzielen – ohne dass ein großer Eingriff in die Gebäudesubstanz notwendig ist.

Natürlich berät das e|u|z-Team auch Lemgoer Privathaushalte sowie die Industrie-  Gewerbebetriebe, ob und wie sie mithilfe öffentlicher Fördermittel ihre Investitionskosten in energieeffizienten Anlagen senken können. Energieeinsparpotenziale bieten sich schließlich in vielen Bereichen.